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 Zum Beginn des Jahres rief Harry zu einem Trainerseminar mit dem zentralen Thema "Talentsichtung U14" auf
und tatsächlich rafften sich viele Trainer und Übungsleiter auf und entflohen endlich dem Feiertagstrott. So begann das Seminar pünktlich um 10 Uhr mit Warmmachübungen unter der Leitung von Ulli. Natürlich durften da auch nicht die spielerischen Elemente fehlen, die gerade die Kids zu Höchstleistungen, verbunden mit Spaß, animieren. Nur hatte man hier manchmal das Gefühl "je oller, je doller".

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Nach einer Trinkpause ging es dann an den eigentlichen Teil. Harry zeigte mit drei tüchtigen "Newcomer", die Übungen, die in der Leistungsbewertung für die Talentsichtung abgefragt werden und erklärte genau, worauf es ankommt und wieviele Punkte man jeweils erreichen kann. Tom Witzmann, Kolja Müller und Armin Niggemeyer machten es den anderen Judoka vor, die es dann - zum Teil - in Gruppenarbeit mit viel Schweiß und auch Spaß umsetzten. Denn wer andere bewerten will, muss erst selbst erfahren, was einem U14er abverlangt wird. Wie sagte Harry so schön "Als älterer Judoka kann man einfach nicht mehr alles können - trotzdem muss man wissen, wie es richtig geht und wie man gezielt Hilfestellungen geben kann, um das Ziel zu erreichen". Als Beispiel sei hier mal eine Übung benannt, aus der man aus dem Kopfstand in die Brücke geht und aus dieser wieder zurück über einen Kopfstand in den Vierfüßlerstand - viele Judokas nahmen hier gern die gezeigte Hilfestellung ihrer Partner in Anspruch. Alleine schafften dies nur wenige beim ersten Mal.

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Nach einer weiteren Trinkpause ging es dann weiter mit dem Judo-Technikteil. Harry zeigte hier als wichtige Aufbauarbeit Basis-Uchikomi. Er zerpflückte jede Bewegung in ihre Bestandteile und wies auf die Besonderheiten hin. Beim anschließenden Nachmachen der Übung konnte man sehen, dass bei einigen Übenden sich nach zwei richtigen Bewegungen oft wieder die Alltagstrottbewegung einschlich. Eine Ermahnung an einen selbst, dass man ständig an den Feinheiten arbeiten muss. Im Verlauf des Judo-Teils wurden noch verschiedene Boden- und Standtechniken bearbeitet.
Im letzten Teil des Seminars stellte Petra die zwei schöne Spiele "Quidditch" und "Wurmschwanz" vor, bei denen alle noch einmal richtig Spaß hatten. Das neue Wissen können unsere Trainer jetzt in ihren Gruppen einsetzen.
Manfred "Manitwo" Thull
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