Doppeltes Edelmetall bei den Deutschen Einzelmeisterschaften U18 in Leipzig
Neben der U15 bei den Westdeutschen Einzelmeisterschaften war die U18 an diesem Wochenende in Leipzig bei eins der Highlights der diesjährigen Wettkampfsaison - die Deutsche Einzelmeisterschaft - unterwegs.
Am Samstag ging Mohammad Yusupov - 60 Kg an den Start. In seiner ersten Begegnung musste er sich vorzeitig geschlagen geben, wodurch es für ihn in der Trostrunde weiterging. Hier ging Mohammad dann in seinem nächsten Kampf über die volle Kampfzeit, konnte diesen jedoch nicht für sich entscheiden und schied somit aus dem Turnier aus.
Am Sonntag starteten dann die Frauen und der JC 71 war hier durch Sarah Güth und Michelle Gruber in der Gewichtsklasse -52 Kg vertreten.
Michelle startete mit zwei Siegen gegen Lara Lewald (Bayern) und Jule Krämer (NRW) in den Wettkampftag und erreichte das Poolfinale. Hier stand Dona Tsionaras (Sachsen) gegenüber und Michelle musste sich hier leider nach voller Kampfzeit mit einer kleinen Yuko-Wertung geschlagen geben. Anschließend ging es in die Trostrunde, in der sie sich zunächst mit einem Arbeitssieg gegen Babette Wegeler (Rheinland-Pfalz) im Golden-Score durchsetzte. Gegen Anna Reitmann (Sachsen) im Anschluss nutzte Michelle eine Situation im Boden konsequent aus und hielt ihre Gegnerin 20 Sekunden fest und sicherte sich somit den Kampf im kleinen Finale. Ihre Gegnerin hier war Sophie Jäger (Brandenburg). Nach ca. einer Minute schaffte es Michelle einen tief angesetzten Schulterwurf durchzusetzen und den Kampf damit für sich zu entscheiden. Sie sichert sich somit die wohlverdiente Bronze-Medaille bei den deutschen Meisterschaften.
Sarah startete ebefalls mit zwei Siegen gegen Emila Guse (Niedersachsen) und Paula Schumacher (Bayern) in das Turnier. Das Poolfinale konnte sie gegen Maya Fertig (Hessen) kurz nach Ende der vollen Kampfzeit im Golden-Score mit einer Yuko-Wertung für sich entscheiden. Den Kampf im Halbfinale gegen Sophie Jäger (Brandenburg) konnte Sarah souverän bestreiten. Zunächst drückte sie ihrere Gegnerin zwei Bestrafungen auf und konnte ebenfalls einen Waza-Ari (mittlere Wertung) mit O-Uchi-Gari (große Innensichel) erzielen. Sie blieb bei ihrer Linie und konnte den Kampf dann mit einer dritten Passivitätsstrafe für Sophie Jäger vorzeitig beenden. Im Finale stand ihr nun Daphne Wörner (Baden Wüttemberg) gegenüber. Innerhalb von 19 Sekunden gelang es Sarah mit einem dominanten Griff und einem Uchi-Mata (Innenschenkelwurf) ihre Gegnerin auf den Rücken zu befördern und den Kampf vorzeitig zu beenden. Mit einer souveränen Leistung belohnte sie sich an diesem Wettkampftag mit dem Deutschen Meistertitel.